Gravel Podcast

Gravelbikes, Bikepacking, Events und Technik

MYOG DIY oder einfach gesagt "Näh dir dein Zeug selbst"

Sven berichtet über seine Beschäftigung aus der Pandemiezeit

06.03.2022 88 min Metagravel

Sven hat seine Zeit sinnvoll genutzt und berichtet über das Nähen
Wichtiger Hinweis:
Sven näht euch keine Taschen oder sonstiges! Fragt gar nicht erst. Warum? Hört selbst rein...


Teilnehmer:
Pascal

Sven

Links:



Transkript

Die Episode zum nachlesen.

Da sind wir wieder online. Hallo Sven. Hallo Pascal. Ihr hört richtig, ihr seid wieder im Podcast. Äh ich bin der Pascal und dabei ist der Kaffee, Onkel Sven von Weinwald und Diamanten. Habt ihr auch schon mehrmals gehört hier? Wir haben sogar in der vorletzten Folge noch äh noch gemeinsam über Overnighter und über sein Event reden dürfen und äh. Wir reden schon direkt wieder als Anschluss an unsere letzte Folge. Auch vielen Dank für die netten Einsendungen von der letzten Folge, wo es um Antidotting. Das war jetzt keine Werbeveranstaltung, die ich falsch verstehen will, sich wesentlich gesponsert wurden dafür, dass wir den Podcast aufnehmen. Das haben wir aus Überzeugung gemacht. Der den Markus mal zu interviewen. Das war sehr, sehr, sehr, sehr interessant. Äh, auch für uns und gerade für mich das Gespräch. Ich kann euch noch ein Update geben. Mein Keller ist jetzt aufgeräumter wie nie ich habe so viel Zeug weggeschmissen, furchtbar dran gerochen habe und Inhaltsstoffe mir angeschaut habe, auf die mich der Markus dort mal aufmerksam gemacht hat, wo ich gesagt hatte, holla die Waldfee. Ähm ja da müsste ich doch mal aus. Das muss nicht wirklich sein und mir hat's was gebracht. Ich hoffe, euch hat's was gebracht. Ich weiß das sogar, weil ich ein paar Reaktionen von euch bekommen habe und vielen Dank dafür. Auch vielen Dank für die Spenden, die reingekommen sind. Vielen, vielen Dank dafür. Ähm damit könnt ihr die Plattform im Leben erhalten, dass wir weiter hier Podcasten können und worüber reden wir eigentlich heute, Sven? Heute knüpfen wir an das Thema Nachhaltigkeit an, oder? Jetzt äh haben wir eben schon drüber gedacht, äh ist das wirklich nachhaltig? Was was wir hier so machen, Sven? Oder worüber wir eigentlich heute reden wollen, Sven, ist das nachhaltig? Ja. Ist eine gute Frage, ne? Ist eine gute Frage, aber äh ach. Ich darf dich vergessen. Der der möchte sich noch gern bedanken der Sven. Ich wollte mich bedanken über die herzlichen und netten, freundlichen E-Mails, die bei mir reingezwitschert sind, auf die Reaktion von Weinwald und Diamanten, Wirklich viele Leute, die die Sache gut finden und mir Wahnsinns-E-Mails geschrieben haben, warum sie den Track fahren wollen und, haben auch schon gespendet. Wir haben das natürlich jetzt gleich weitergereicht an die Ukrainehilfe. Und äh ja erstmal vielen vielen Dank, es hat mich sehr gerührt. Ja, vielen Dank dafür. Also äh ja auch wir werden gehört und äh ja auch darüber sind paar Resonanzen reingekommen. Vielen Dank dafür, dass ihr euch dass ihr uns so zahlreich hört, aber, Heute mal einsteigen ins Thema sollen wir's sagen? Sven näht sich sein eigenes Equipment. So, jetzt kommt ihr. Sven und Sven hat gesagt, Mensch, Pascal, hier geht's nicht. Jetzt haben wir so erfolgreich den Kaffee-Podcast gemacht. Die Göttingen noch nachholen, den Kaffee-Podcast, deswegen der Kaffee, Onkel Sven. Wir haben ja genannt die zehn besten Zubereitungsarten für Kaffee insoweit ne, Genau. Eigentlich hat man mich ja genötigt, den Näh-Podcast heute hier zu machen. Den Näh-Podcast und genötigt. Ach komm Sven Ich habe dich gewundert wie eine Schlange, ja. Oder wie ein Aal, sagen wir. Wie ein Aal. Hat aber nicht gezittert. Aber ehrlich, das ist erstaunlicherweise, also in in in unserer Filter Bubble in der äh der, Der Biker und Spikepacker in vielen Foren äh hört man immer mehr, die Leute nähen sich ihr Zeug einfach selber, ne, kannst du alles kaufen, ne? Und gehen mir geht ins Geschäft, kauft sich da in seine Tasche ha ha ha, guter Witz, ist ja in der Pandemiezeit grad nicht mehr so äh en vogue gewesen, irgendwas zu bekommen zeitnah und das war der Zeitpunkt auch für dich, wo du gesagt hast, ich habe eh grad Zeit, ne? Ja, so ungefähr, ich sage mal, irgendwann wird's schon sehr speziell. Man kauft ständig Taschen, verkauft sie wieder, um sein Set-up so bisschen zu optimieren und irgendwann kommt man um Spezialanfertigungen irgendwie nicht mehr drumrum. Ne? Mhm. Äh ich sage jetzt mal in der Coronapandemie hatte ich Kurzarbeit. Ich hatte Zeit ohne Ende und nachdem ich dann auch die Rollläden von innen mal abgewischt hatte, hatte ich im Wohnzimmer musste wirklich überlegen, was machste denn heute, ja. Klar, äh anderen ging's nicht so gut, aber ich kann da nur von mir sprechen. Ähm ich hatte das Glück, äh viel Zeit zu haben. Wir waren halt äh. Mit Kaffee an die Gastronomie gebunden und die war halt einfach zu, also war für uns auch keine Arbeit da, ne. Okay. Sehr ungünstig die Zeit, für viele gewesen, aber dazu gedacht, komm auf die Couch jetzt und den ganzen Tag Hartz vier TV, war keine Option, ne, Nee, ich bin so ein Macher. Ich muss ständig irgendwie in Bewegung sein und irgendwas machen und äh ich habe vor äh gut zehn Jahren meiner Schwiegermutter ihre Nähmaschine abgeschwatzt. Ja ja klar, die stand die ganze Zeit im Keller, und äh ich habe mal wir ich habe mir gedacht, wenn ich mal Zeit habe, beschäftige ich mich mal damit ja. So Dinge sind ja interessant. Die haben mich ja auch immer fasziniert, ne? Also ich bin ja aufgewachsen in der Zeit, wo es hieß Jungs mit Nähmaschinenlaboter, da braucht ihr nix drin rumspielen. Ihr ihr gefälligst mit den Autos und die und die Schwester darf sich mit der Nähmaschine befassen und ich durfte das nie, ne? Ich fand die immer faszinierend zu der Nähmaschine von der Technik her. Ich sag mal so, da sind wir ja schon bei diesen handwerklichen Fähigkeiten oder Voraussetzungen, ne, die man da so haben sollte. Mhm. Also ich bin ja so ein Macher äh Handwerker. Ich mag halt nichts, was klebt. Also Fliesen legen, tapezieren, Silikonfugen mit jagen. Aber alles andere kann ich machen, Also ich muss sehen, wie es geht und dann setze ich das um und mache das. Alles kein Problem, ne. Und ähm im Endeffekt ist so eine äh Nähmaschine ja eigentlich nichts anderes wie eine Stichsäge oder Akkuschrauber. Tacker, irgendein Gerät was irgendwas macht. Ist ein technisches Gerät, genau. Ja, da ist ist ein Werkzeug. Und ich sag mal, wenn man dann das Handling damit, lernt, da kann man das Teil auch bedienen. Also ich habe mir am Anfang äh die Nähmaschine geschnappt und habe mir die Bedienungsanleitung durchgelesen, habe mir alle Knöpfe erstmal gepostet beschriftet, damit ich weiß, welcher Knopf für was ist. Überhaupt macht. Gibt so viele Knöpfe. Ein paar sind's schon, also ich sage mal acht oder so, aber okay. Finde ich so der äh ja sagen wir es mal so, man. Schlechtes Kurzzeitgedächtnis. Sagt mir meine Frau auch immer. Das bescheuert meine Frau jeden Tag aufs Neue, ja. Das stimmt. Ja ich sage mal äh man muss sich nur zu helfen wissen. Bei mir war halt der äh beste Weg das auf mir verständliche Worte zu übersetzen und per Postet neben den Knopf zu kleben. Okay okay genau äh. Das heißt, an handwerklichen Fähigkeiten hat's jetzt nicht unbedingt den äh äh ich sage mal, gemangelt und hast du gedacht, setz dich mal hin und ja so Taschen, wie du sagst, ich ich habe ja auch so ein Taschen für mich. Ich habe ja auch einen ganzen Keller voller Taschen und äh aber, es ist immer egal welche Tasche du kaufst, ne, das ist, fast immer ein Kompromiss, ne. Immer hast du irgendwo einen Kompromiss, weil jeder hat doch wieder jeder Rahmen ist anders von den Rädern an der Geometrie und andere Aufnahmemöglichkeiten und du kriegst, manchmal die die passende Tasche mit den falschen Aufnahmemöglichkeiten und mal die richtigen Aufnahmemöglichkeiten mit den falschen Taschen. Falsche Bohrungen, falsche Riemenhalterung und dann wieder zu klein und dann Oh so ist es oder versenkt man halt ewig viel Kohle und ist nie wirklich zufrieden. Also äh Im Grunde hast du dann bei deiner Vorstellung hast du zwei Taschen und beide sind ein Kompromiss und der eine, der andere ist hat die Aufteilung ein bisschen besser, ne? Also liegt's auch näher? Macht mir doch was eigenes, ich weiß doch was ich will, Ich sage mal, manchen ist es ja auch egal, aber ich bin da schon ein bisschen mhm. Ja, man könnte pedantisch sagen oder Nerd oder solche Worte, ja. Man lernt halt aus jeder Reise oder Overnighter mhm was man besser haben möchte, wie man schneller werden möchte, dass man äh alles schneller einpackt oder wieder auspackt oder mhm. Äh die Zugänglichkeit von verschiedenen Sachen besser macht und da kommt man halt eigentlich dann irgendwo hin, äh dass man Ausrüstung braucht, die es nirgendswo gibt. Also äh. Ich sage jetzt mal, die Hersteller wollen ja eine große Masse bedienen. Also versuchen die das ja so zu basteln oder herzustellen, dass es, für achtzig, 90 Prozent der Leute passt. Genau. Äh ich gehöre Fleisch zu den zehn Prozent, die es dann doch ganz gerne nochmal ein bisschen anders und spezieller gern hätte. Ja. Ich gehöre auch dazu, aber ich bin noch nicht noch nicht so weit noch nicht so weit äh gegangen, um mir den äh meine Nähmaschine und die noch nicht habe anzuschaffen und das zu machen. Aber nur aus Zeitgründen. Deswegen ich bin heute heute wirklich in der in der in der in der Position eines Fragenden, weil äh ich, Ich habe wirklich viele Fragen dazu, äh weil wenn ich wenn ich sehe, was was mir so aufgeschrieben hast, so die Waldfee ähm ja. Zu. Aber ich glaube, wir müssen noch was ganz Wichtiges im Vorfeld sagen, weil es hören ja auch viele mit, die dich ja auch kennen aus es gibt es gibt ja so schöne Facebook-Gruppen äh äh. Tascha selber. Die Fahrradtasche selber nähen, genau, sowas, ne? So und äh da wird es toll aussehen. Ich bin ja auch da drin. Da wird toll austauschen. Ich kriege ja immer immer wieder Ambitionen äh guckt nicht da rein, weil sonst kaufst du ja morgen in die Nähmaschine, ne. Ich bin ja so fasziniert davon, aber äh Ich glaube, das Klima ist. Sven macht, macht, macht sich eine Tasche, genau. Ruft ihn nicht an und ruft niemanden an, der soll euch eine Tasche machen. Das ist eine sorry, Scheißarbeit, wie ich das gesehen habe. Und ehrlich, keiner von uns äh schnallt sich die Zeit aus den Rippen und, macht das selber, Das ist das ist kein Hexenwerk. Wer wer keine zehn Daumen hat, der kann das auch selber und äh wer zehn Daumen hat, sorry, es geht in Laden, ne? Jemand anders zu fragen, kannst du mir Tasche nähen? Puh. Schon schwierig, ne. Das ist sehr schwierig. Äh mich hatte ich ja gebeten, dass man das als erstes als Thema mit reinnehmen. Ja bitte bitte ruft mich nicht an. Schreibt mir keine E-Mails. Äh ah doch, schreibe nette, liebe E-Mail. Sven, die der Vorschlag ist toll von dir, ne, aber bitte fragt ihn nicht, ob ob ihr euch eine Tasche näht. Äh ich sage jetzt mal durch das Nähen, ja, also ich habe mich da so reingefuchst und ähm, äh man kann sich das nicht vorstellen, äh wie soll ich das am besten erklären? Ich habe eine komplett veränderte Sicht, es wälzt sich dadurch bekommen. Mhm. Ähm wenn man an so einem Natascha da sitzt und, so näht, wie man möchte oder ähm sei es jetzt eine Weste oder ja, irgendwelche Ausrüstungsgegenstände. Mhm. Ähm das ist ja Lebenszeit, wo da reingeht und äh. Finde die Sachen, die am Markt sind, sind teilweise noch viel zu günstig, dafür, dass ich jemand anderen, seine Zeit bezahlen, die er getrennt von seiner Familie oder äh liebenden Menschen ist, ne. Also, Lebenszeit, es hat was sehr kostbares und äh, wie soll man das äh irgendwie in eine Wertigkeit, in so eine Tasche reinbringen. Also ich sage jetzt mal, wenn man jetzt so eine Oberrohrtasche macht, da sitzt man. Ungeübte 7 bis 8 Stunden dran, wenn man's ja bissel perfekt haben will. Zuschnitt, Tisch oder irgendeinem Kram. Äh ich sage mal, industriell ist vielleicht die Zeit die Hälfte, aber äh ja wie will man das. Berechnen, ich sage mal hier in Mitteleuropa äh würde man jetzt vielleicht einen 20 Euro Stundenlohn nehmen. Mhm. Wenn man das dann äh, ja mal hochrechnet, was soll denn da die Oberrohrtasche kosten? 200 Euro oder wie, das. Ist alles also ist schlüssig aufwendig holt man raus ne? Es ist schon viel Lebenszeit die man da reinversenkt. Das ist richtig und die, Deswegen kommen wir leider oft diese Taschen aus aus Ländern, wo es wo man wo man halt äh mit dem Preis ein bisschen arbeiten kann, um es mal eine noch nett zu formulieren, ne. Genau und ich hab's ja nicht gelernt. Der Spruch hat mhm. Äh sage ich jetzt vielleicht mal die doppelte Zeit oder vom Zuschnitt, Mhm. Dass man da länger braucht, weil man jetzt das nicht industriell fertigt. Aber äh. Das kann einem keiner bezahlen. Ich sage mal, wenn man einen engen Freundeskreis hat, man macht demjenigen mal eine Tasche und der versteht die Wertigkeit dahinter. Äh. Denke ich macht man das ja auch in gewissen Maße gerne, aber dass man da jetzt sagt, man könnte jetzt hier eine Massenproduktion oder irgendwelche Aufträge annehmen und davon leben. Ich weiß auch nicht, wie die das machen. Ich jeder kennt ja Grammtouring zum Beispiel. Mhm. Die machen ja auch sehr individuelle Taschen. Klar ist es hochpreisig aber im Endeffekt bezahlt man ja die Arbeitszeit oder Lebenszeit des Menschen der sich da an diese Maschine setzt und dafür sind sie eigentlich fast noch zu günstig. Also, ja ja okay. Muss man natürlich ein bisschen genauer drauf achten, jetzt wo du das sagst. Also ich äh ich ich habe mir ja auch jetzt beim beim äh Alex ja schon was bestellt hier bei Düsseldorf habe ich auch schon was bestellt. Der Markt der macht das ja auch äh eigentlich fast hauptberuflich. Der der hat sich auch, gut reingefuchst, hat viel gelernt und hat, als ich auch, habe ich gesehen, auch viele Vorlagen erstellt und äh ich will nicht sagen, dass sie industriell erarbeitet, weil der der Arbeit auch nach lebt davon, der macht das nach Auftragseingang, ne? Der der näht nix vor und legt sich da weiter was hin, sondern äh wenn er sagt, bestellt, ich bestelle mir den Rolf hier so eine eine Lenker Lenkerrolle zum Beispiel liebst du ja eine runde Sache zu nähen, liebst die ja besonders, habe ich gehört, ne? Äh ist ja der Herausforderung für sich, ne? Der fängt ja auch erst an zu nähen, wenn eine Bestellung reinkommt, weil da, da merkt man halt, wird in Handarbeit angesagt ist, dann ist das echt viel Aufwand und äh das das das willst du dir denen nicht äh erstmal mit viel Aufwand auf Halde legen, das heißt da ist da ist viel Handarbeit und Liebe gefragt, wenn man's ordentlich machen will, wenn man keine, wie sagt man, so schönen heißen Nähte haben will, die mal eben die mal eben direkt wieder aufgehen nach einem Unwetter oder wenn man am Ast hängenbleibt mit dem Göttl-Bike, das sich alles aufribbelt oder so. Das muss ja schon, Muss ja auch eine gewisse, wie du sagst ja auch Wertigkeit haben im Bereich der Robustheit, das ganze Zeug, ne und äh. Was hast denn du schon alles gemacht eigentlich? Also was ich so gesehen habe so was du schon so veröffentlicht hast, also ich. Ja, ich bin äh ich bin ja gewohnt, die meisten machen sich Taschen, ne? Ja also volle Taschen habe ich schon viel gemacht, aber äh wenn man jetzt nochmal kurz auf die äh. Auf die Zeit eingehen würden man muss die Zeit ja auch irgendwo hernehmen. Auf einmal war ein neues Hobby da ja okay ja durch Hobby da muss da muss er da muss man Zeit klauen, ne? Die ist halt irgendwo die wechseln hier auf Bäumen ne, Genau, die Zeit ist ja voll. Also man hat ja begrenzt. Der Tag hat halt nur 24 Stunden, und äh die sind halb gesetzt und jetzt bleibt dann halt nur noch die Möglichkeit, äh man guckt abends mal kein Fernsehen und näht dann nachts während alle ins Bett gehen. Also. Sagt gute Nacht. Zusätzlich an die Nähmaschine oder, du stehst halt morgens um fünf auf und nähst bis acht bis alle wach sind oder irgendwo muss die Zeit halt herkommen ne und äh. Ja die einen fahren morgens mit Fahrrad raus, setzt sich eine Nähmaschine. Ja genau, das äh also. Das ist ja das ist alles unter einen Hut zu bekommen und dann, So eine Tasche noch zu fertigen am Ende, wenn sie mämmern sie dann am Ende sieht, ist total schön, klar, aber mhm. Das zieht sich ja manchmal bei Rochen hin, dass man mal wieder Zeit findet, mal eine Stunde weiterzumachen oder so was. Ja, das ist. Schon schwierig einzubauen. Das ist schon so ein so ein niedriges Hornbach-Projekt, ne. Äh du musst mal einzuwerfen. Das kannst jede kleine Tasche, ne? Also vorstellen. Ich habe jetzt schon von, also Fahrradtaschen, habe ich alles, außer eine Satteltasche schon genäht. Also mhm. Jede Tasche, die du dir vorstellen kannst, ja. Also Oberrohrtasche, Rahmentasche, auch vorne, Lenkertasche, eine runde. Genau Dreieckstasche Johnson Bar Tasche Werkzeugtasche. Ich habe äh Küchentaschen genäht. Ich also wenn du keine Küchentasche hast, wer denn bitte sonst, ne, also als Kaffee in Dört, ne, also bitteschön, ne. Genau, also oder eine übersichtliche Werkzeugtasche, was haben wir noch gemacht? Bodenunterlagen, Mhm. Ultra Leichti habe ich gebaut. Also zusammengenäht, ja. Das habe ich letztens bewundert, dass Biwi, ja? Da dachte ich, hm, du wolltest doch ein Zelt machen. Jetzt hast du doch ein Baby gemacht. Ich habe beides gemacht. Ich wollte beides. Mein Sommerschlaf äh. Unter anderthalb Kilo bringen, also Schlafsack, Kissen, Matte. Und. Mhm. Das heißt, da hast du das ganze Zubehör, alles Material, einmal gewogen, bevor es genäht hast, ne? Äh nee, ich hab's so bestellt. Man hat ja äh auf der man kann äh dem Online-Shop sind ein Kramangaben pro Quadratmeter. Okay, der Kaschmar ausgewählt, okay? Genau, da kann man das dann äh vorauswählen, ausrechnen und man nimmt dann halt. Kleinen Zuschlag noch für die für die Fäden noch mit dazu. Das ist aber nicht Fäden, Reißverschlüsse, Ösen und Reißverschluss haben wir auch Kramangaben, ne? Mhm. Genau. Okay okay das heißt ultra leicht geht okay, Guter Hinweis, sich vor Vorfeld Gedanken zu machen. Nicht das stabilste und schwerste Zeug nehmen, sondern stabilste und leichteste Zeug. Da kommen wir natürlich in in in die Dreieck-Konstellation, ne? Was was besonders leicht ist, was besonders äh, Robust ist natürlich extrem teuer, ne? Richtig. Äh die Wassersäule geht auch runter. Also man merkt das ja bei den hochwertigen äh Zelten. Mhm. Ähm umso leichter sie sind, umso geringer wird dann die Wassersäule. Was ist denn eine Wassersäule? Für viele ist das ja nun immer noch so, oh super. Da kann ich mein Zelt ja zwei Meter in tief ins Wasser stellen. Wenn Sie zwei Meter Wassersäule hat, oder? Also ich kann's auch nur laienhaft erklären, aber ich weiß, dass es äh die Kraft ist, die. Also die Wasserkraft, die auf den Stoff wirkt, gewissen Druck genau und äh sage ich jetzt mal, wenn man unbelasteten Stoff hat, äh ein Zelt oder mhm, irgendwas, da drückt ja nichts drauf und dann reicht ja auch eine Zweitausender-Wassersäule, wenn man jetzt so eine Regenjacke hat oder Jacken, wo Rucksäcke getragen werden. Da kommt der die Kraft, die der Rucksack hat, Zu dem Wasser ja noch dazu. Mhm. Die drückt ja dann auch auf den Stoff. Da ist natürlich umso besser, man hat eine höhere Wassersäule, ne? Mhm. Mhm ja also ich ich habe's einfach aus so laienhaft gelernt, also gefälliges Halbwissen, ne. Dieses Wassersäule kann man sich vorstellen wie so ein. Wir sind ein ziemlich großes, langes Glas, was zwei Meter hoch groß ist, hoch ist und so ein so ein so ein dünnes Kölsch-Glas zwei Meter hoch, oben Loch, unten Loch, unten auf einen Stoff drauf gesetzt, oben Wasser eingefüllt bis auf zwei Meter und wenn das Wasser dann durch den Stoff nicht durchgeht heißt es, es hält einer zwei Meter Säule Wassersäule stand und aus der Durchmesser ist irgendwie normiert. Schlagt mich gerne in den Kommentaren hier. Schreibt gerne Leserbriefe dazu, verbessert mich. Ich ich will da ich bin da total offen für. Aber das ist das, was ich ausgeface Halbwissen mit reinbringen könnte dazu. Ja genau, also ich sage jetzt mal, wenn man sich so eine Bodenunterlage hat für wäre so eine Zehntausender-Säule schon an angebracht, na ja das suppt dann halt irgendwann durch. Jetzt zum Beispiel bei meinem Ultraleicht-Bewie, da habe ich das so gemacht, da habe ich ähm einen recht leichten Zeltbodenstoff als Bodenmaterial genommen. Mhm. Und oben in stark atmungsaktiven, also so hochatmungsaktiven Stoff, Mhm. Äh als obere Schicht, die es dann auch wasserabweisend, aber lässt halt viel äh. Transpiration durch, ne? Also jetzt sage ich mal, wenn ich jetzt nachts schwitze oder nasse Klamotten mit den nehme oder Biwaksack, kann die Feuchtigkeit auch da entweichen, genau. Hat auch noch so einen Mückenschutz mit reingenäht. Weil das ja dann keinen hat, ne. Links da mit reinpacken hier unten, da könnt ihr das gleich sehen. Hast du noch so einen Tipp, wo man ganz gut Stoffe einkaufen kann? Wenn wenn du jetzt sagst, komm, das kann man äh du kaufst, du guckst dir zum Beispiel vorher an, Was wiegt nach Quadratmetern so ein Stoff, das kann man ja nicht bei den gängigen Online-Plattformen kaufen, wo wo man sich selbst Klopapier bis zum Kopfhörer kauft, das sollten wir ja schon in so Spezialshops kaufen. Da hast du bestimmt ein paar Links hier unten rein in den Kommentaren, oder? Ja, also ich kenne den Extremtextil. Mhm. Der hat alles, was man möchte und man kann sich da auch so Projekte anlegen und dann Materialien da reinlegen und, sozusagen sammeln, Projekte sammeln und wenn man Geld hat, bestellt man halt dann einfach diese vereinzelten Warenkörbe, das ist ganz nett, der hat doch sogar Zeltstangen auch oder? Kann das sein? Genau, die haben auch äh Aluminiumzeltstangen in allen Durchmessern. Also auch für für für die, die vorhandenes Gekauftes reparieren wollen, ist das auch interessant, ne? Natürlich oder optimieren, ne? Also viele Schnallen, alles an Klettbändern, äh Seilen, also alles, was man sich vorstellen kann, bei äh verschiedenen Herstellern an den Ausrüstungen verbaut worden ist, haben die. Mhm. Das ist schon also. Zu viel. Also zu viel. Einfach zu viel. Also das die Welt ist bunt und der Shop hat alles, ja. Also das ist ich ich kenne den auch schon, ja. Ich habe da auch schon lange Zeit hier verbracht, ja. Deswegen das da muss ich schnell raus, bevor ich da was kaufe ohne Nähmaschine zu haben, das ist ja fatal. Äh Den Shop kenne ich jetzt, ich kaufe jetzt mein mein ganzes äh ist und mein ganzes ähm ja meine Stoffe und alles, was ich so brauche an Zubehör, aber ich, Ich brauche natürlich auch Werkzeuge doch. Wie viel sagst du denn Nähmaschine? Genau, also ich hatte das Glück, von der Schwiegermutter einen zu bekommen. Das war. Heißt. Nähmaschine der Nachteil an dem Teil das Teil war ist aus den Neunzigern und da war das äh mit dem Pedal noch nicht so äh. Feinfühlig, sage ich jetzt mal. Mhm. Das heißt, man konnte die schlecht stoppen. Die hat dann immer eine, zwei Stiche weiter genäht, wie man wollte und es war halt äh nicht so fein dosierbar, das Pedal. Der andere Vorteil ist aber, die war komplett aus. Stahlguss oder Aluminiumguss, also ziemlich robust und der Motor ist auch robust, der kommt halt auch durch die dicke Gurte starker Motor, ja. Ja das habe ich auch rausgehört. Also, Man sollte jetzt nicht zum Tchibo gehen und die 80 Euro Nähmaschine da kaufen mit mit der man äh lustige Persilblumen an an die an die Jeans rannäht, ne. Das muss schon was Robustes sein, ne. Bei der Nähmaschine mal beginnen, also mhm. Im Endeffekt für viele Sachen braucht man ja eigentlich nur geradeausnähen, also braucht man auch keine Maschine mit zig Schneeprogrammen oder irgendeinem Kram. Ähm, ist, wenn's einen starken Motor hat, der auch, wenn man langsam näht. Durch die Stoffe durchkommen, weil manche äh Motoren, die gehen erst ab einer gewissen Drehzahl, haben die die richtige Kraft, um durch die Stoffe zu kommen. Mhm. Genau und äh dass das Pedal, was man hat, das sollte man schon vorher mal ausprobieren, dass das sehr feinfühlig ist, dass das halt wie soll ich das erklären? Ich äh drücke halt fest drauf oder locker drauf und die Maschine wird langsamer oder schneller. Mhm, und dass das am den Punkten des langsam sehr feinfühlig ist, weil wenn man jetzt Outdoor-Ausrüstung macht, sind viele kleine futtliche Sachen, die man da nähen will dann schon äh nicht verkehrt, wenn man da äh. Den Stich genau das dosieren kann und mit dem Wetter also grad so Ecken, wie ich mir vorstelle, irgendwelche Ecken von so einem von so einem so ein Zeltstück oder so was, da wo ich ja viele viele Überwürfe habe, wo ich was zusammenklappe, wo ich noch einen Gurt rein mitnehe, eine Öse, die dabei ist, habe ich dann irgendwann so einen richtig fetten Batzen, den ich zusammennähen muss, ne und den auch den auf Ecke, ne, nicht auf gib ihm Gas, geradeaus und auf Ecke bis Kante und wieder nicht über die Kante nähen, ne. Das das muss man halt bedenken, wie du sagst. Ähm man hat ja nicht nur ein, hatte nicht nur die die Stoffdecke einmal. Man hat hier teilweise mindestens zweimal, sonst brauchst du ja nicht nähen. Warum warum willst du auch nicht eine Naht auf einen Stoff draufsetzen? Du willst was zusammennähen? Also hast ja eigentlich immer mindestens schon mal dies doppelte. Dicke des Stoffes und noch was da drinne, sei es jetzt äh von einem Reißverschluss oder du hast eine Verstärkung, einen Gurt drin, Digger, vielleicht sogar drei, vier Mal so dick ist wie der Stoff und auch dichter ist, ne? Oder eine Kunststoffplatte zur Verstärkung, dass die Tasche mehr eine Form gibt. Okay. Ja, es gibt Platten aus Kunststoff äh nähbar. Also die kann man durchstechen mit der Nadel. Ach, okay. Es gibt Klappen, die legt man rein. Äh die sind stabiler, es sind verschiedene Kunststoffe. Ja? Mhm. Der eine ist halt weich und der andere härter. Also ich mach's meistens so, ich lehne nähe mir Taschen. Innen in die in die äh Fahrradtasche mit rein und legt dann die steifen Kunststoffplatten mit rein. Mhm. Also wenn ich die dann umgestülpt habe ähm so hat man einen besseren 3D-Effekt vor der Tasche. Mhm. Man kennt das ja bei diesen zum Beispiel Apidura Taschen, die sind ja laserverschweißt. Mhm. Die haben ja innen drin auch noch mal so eine Kunststoff, Verstärkung, die der Tasche die Form gibt oder mhm. Die Form verstärkt, sage ich jetzt mal, die man hat, ja. Mhm. Mhm stimmt. Jetzt wo du's sagst, ja richtig. Aber Kunststoff einnähen. Okay, da habe ich noch gar nicht dran gedacht. Das ist interessant. Okay, aber wir waren bei Nähmaschine, genau. Nähmaschine robust sein, starken Motor, Durchsetzung starkes durchstichstark sein und ein gutes Pedal, was feinfühlig ist. Genau. Ich würde mir da eher eine gebrauchte irgendwo bei eBay Kleinanzeigen holen als eine günstige Chinamaschine, die dann keine Power hat und wo der Motor danach einen Monat durchbrennt oder so, ne. Das mhm, Lieber eine alte Pfaff oder so eine oder wie ich da habe, ne? Mhm. Äh. Also was stabiles auf jeden Fall genau. Genau, das heißt äh Nähmaschine und natürlich auch einen richtigen Tisch dazu ne, weil die meisten Nähmaschinen stehen ja äh äh heutzutage stehen sie ja frei. Früher waren's dann auch diese schönen nemogischen Tische, ne, die es gab von Opel und so was alles, ja von Singer, aber jetzt hast du ja die die Nähmaschine sollte ja auf einen stabilen Tisch stehen, der auch viel Platz hat, richtig? Richtig. Also aufm Wohnzimmertisch ist ein bisschen schwierig, weil der hat so neunzig. Mhm. Da muss man die Hände so weit heben. Die Maschine noch drauf kommt und dann hoch. Mhm. Wenn man der wenn der Tisch ein bisschen niedriger ist äh. Auch einfacher zu nähen, ja? Also großer Tisch wäre auf jeden Fall nicht verkehrt, ja. Aufstellen kann. Okay, also ein Tisch nicht zu hoch, ein bisschen höhenverstellbar, den den Homeoffice-Tisch, den man runterverstellen kann, okay. Dann äh eine Schneidunterlage. Da gibt's so Selbstheilende Matten, wo man drauf schneiden kann. Die gehen da wieder zu. Mhm. Und bei der kann ich nur den Tipp geben, wenn du denkst, du hast die größte, kauf noch eine größere. Größe ist nur durch Größe zu toppen, ne? Ja genau, also äh nicht sparsam sein. Nein also da gibt's ja verschiedene Größen ähm mhm. Die in A4, DIN A3, Din A4 aha zwei, also um ums Größe macht's dann wirklich, weil äh, Es gibt nichts Schlimmeres wie einen Stoff, den man zuschneiden will äh irgendwo draufzulegen und muss ihn dann nochmal umsetzen. Das kann sehr nervig sein, auch bei, flexiblen Stoffen. Man hat ja nicht nur äh steife Stoffe wie jetzt bei einer Bikepacking Tasche. Das sind ja mhm. Unflexible Stoffe, aber wenn man jetzt irgendwie. Muskelnetz. Genau. Äh diesen Biwak äh Stoff oder Stoff für. Mützen, Schals, die sind ja immer so in eine Richtung flexibel, in eine Richtung starr. Da kann man sich schon schwer tun dann, wenn man die zusammenschneiden möchte, ja. Deswegen meinte ich eben, also Nähmaschine großer Tisch und einen großen Zuschneidetisch dann halt, ne, wo man große Unterlage drunter hat und äh zuschneiden natürlich ja eine gute Schere und hier es gibt ja die diese Schneidroller, ne? Also gutes Lineal, so äh gibt's ja so Schneider Lineale, da sind schon Winkel mit drauf äh den Schneidunterlagen ja auch, da sind so die gängigen Winkel, Mhm. Drauf äh dann gibt's so Rollenschneider. Das ist so eine rotierende Klinge. Genau äh wie so ein Pizzaschneider, ne, Pizzaschneider, genau. Ja. Genau und die, Deswegen diese Unterlage, die man hat, diese schneidfeste Unterlage, weil dieser Rollenschneider schneidet halt in die Unterlage rein, ohne zu große Spurenzentren hinterlassen. Gut, wenn du ein Jahr immer und immer da rein schneidest, dann ist sie auch hinüber, ne? Aber du kannst damit erst mal sauber den Stoff durchschneiden und äh ja und schneide das halt den Tisch nicht durch. Genau und eine gute Schneiderschere wäre auch nicht verkehrt. Mhm. Wo man da äh ja, ist. Man braucht's keine Schere für hundert Euro, aber äh eine Schafe soll's schon sein und bitte kein Papier schneiden, sonst war's das mit der Schere, ne? Richtig, Papierschneiden ist ja tot der Scheren, ja. Im Papier ist ja äh nicht nur die Fasern von den Bäumen drin, sondern bei der Pappe ist jetzt Gesteinsmehl drin, Mhm. Äh im Papier ja auch und das macht auf Dauer dann die Scheren stumpf, ja. Also wenn man die einmal oder mehrmals für Papier genommen hat, kann man sie eigentlich für den Stoff nicht mehr benutzen. Mhm. Da musst du halt wieder neu schärfen. Mhm und dann dann ich kann mir vorstellen, man braucht auch jede Menge Nadeln, um was zusammenzustecken und was Interessantes, da bin ich gar nicht drauf gekommen auf ein paar Bilder von dir, habe ich's auch gesehen, hier so so Clipse, ne, hier diese Papierklipse, mit denen ich äh auch im Büro mit Unterlagen oben so zusammenklipse, die sind doch auch toll zum Stoffe zusammenzuhalten, wenn man sie nähen möchte, oder? Genau, also wenn du jetzt. Was herstellen willst, wo so wenig wie möglich Löcher außer die Nähte haben sollen. Mhm. Dann benutzt du natürlich keine äh Nähnadeln, um die aneinander zu heften, sondern da gibt's so. Ja äh Schneiderclips, so kleine sind so Miniclips, ähnlich wie die, die man zum Basteln hat mit der großen, die so rot, mit den mit der Feder in der Mitte, Mhm. Ich habe die schon gesehen, ja. Link ist hier in den Keynotes äh Keynotes in den mit drinnen. Ja, die sind sehr interessant. Die diese Klammern, ja. Ja, die helfen einem schon, wenn man jetzt so Silikonbeschichtete Stoffe wie jetzt zum Beispiel bei einem Tarpa hat. Mhm. Da kann man sich schon schwer tun, also äh teilweise ist es auch besser, man, da gibt's so ja so doppelseitiges Klebeband eben einer halben Zentimeter Stärke, die kann man auch. Die Nähte damit kleben, damit's einem nicht wegrutscht beim Nähen. Also so Sachen könnte man auch machen oder aber die das sind ja drinnen, die kriegst du ja nicht mehr raus, ne. Ja Äh okay. Muss mein Leben, ja. Okay. Okay, dann hast du natürlich immer in den Nähten natürlich immer irgendwas klebiges und wenn da Sand und Dreck reinkommt, was immer hm na ja, es ist ja dann um, umgeben vom Stoff, also so schlimm ist es ja dann nicht, ja. Okay. Okay? Ja, okay, auch eine Idee und ja. Also ich sage mal, man hat's schon schwer, also ich habe das Schlimmste, was ich genäht habe, war so eine ultraleicht Primer Loft Weste. Mhm. Da wolltest du unter 200 Gramm kommen ähund bin dann bei 130 Gramm gelandet. Also ohne Taschen. Okay, ohne Reißverschlusstaschen und so, so einfach nur Weste. Weste mit Reißverschluss, also ein Front-Reißverschluss. Keine Taschen, okay. Weil Taschen wäre Gewicht, ne? Taschen werden wieder mehr Gewicht, genau. Das heißt nix um die Hände aufzuwärmen. Na ja, die kann man ja äh irgendwo anders drunter schieben, ne? Irgend tot muss man sterben, ja. Genau. Ja und da hätte ich fast so ein Tourette-Syndrom bekommen hier. Also bei das war schon, Weil man muss sich ja vorstellen, man man näht eigentlich zwei Kleidungsstücke. Man hat ja das den inneren Teil und den äußeren Teil und dazwischen ist ja der Isolationsstoff. Mhm. Ähm, Das alles will man ja noch miteinander verstecken. Mhm. Musste ja auch noch miteinander verbinden, um möglichst sichtbare Nähte zu haben. Oh Gott, okay. Genau und man hat halt so 'n riesen Knäuel dann unter der Waschmaschine Nähmaschine, man sieht die Nähmaschine kaum noch, also. Das ist und dann rutscht einem dieser Stoff ständig weg. Ich habe damals diesen äh Quantum Pro Stoff genommen. Ist ja sehr leicht und atmungsaktiv und so ein bisschen äh, wasserabweisend. Mhm. Und habe mir daraus diese Weste genäht und äh das war schon ein Kampf. Also da, Also ich würd's nicht nochmal machen. Wie hast du das denn gelernt eigentlich? Weil weil du hast doch auch gesagt, so die Maschine hast ja schon lange hier im Keller stehen gehabt, aber äh, vor wem hast du das das Nähen so beibringen lassen und so zeigen lassen, weil äh selbst so Ratens ransetzen, Das ist es keine Schließling. Schließlich ist ja ist eigentlich selbsterklärende in Reflex auch, aber Nähmaschine ist doch schon wieder ein bisschen komplexer, ne. Also ich habe erstmal äh geschaut, wie legt man den Faden ein? Mhm. Äh. Wie setzt man diesen. Transporteur, richtig auch, also diesen der Schlitten, der oben fährt und wie wir das transportiert, wie funktioniert das alles? Äh. Ja äh, Ich habe dann am Anfang erstmal so kleine Taschen genäht, so Strandtasche mhm. Mit einem Kissenbezug, um da mhm. Dass man so in ins Handling erstmal reinkommt so. Ja und dann wenn man da nicht mehr weiterkommt, schaut man sich halt nie Videos an okay also also also unsere Hasenköpfe und so was alles ja. Also das Schlimmste am Nähen nähren, waren die äh Näh-Videos. Also klar kann man man kann alles googeln, wie was ist welche Naht, was eine französische Naht, was ist eine mhm, äh ja genau welche Nähte sind für was gerade mal oder Basics. Was ist Ober-Unterfaden überhaupt, ne? Ja genau, solche Sachen ein. Genau, weil ehrlich man kennt das auch hab's in der Schule noch gelernt mit der Handnähe, mit einem Faden und einer Nadel, ne. So so kleine Stiche nähen. Dann, Ober-, Unterfaden, wie hier zwei Fäden, wie so zwei Fäden. Ich stehe dort nur Arionat. Guckt euch die Videos an. Ich finde nicht spoilern. Das wird, oder Fadenspannung, wie viel Fadenspannung braucht man damit die Naht glatt ist und ja also äh also um die Basics erstmal zu lernen, das war schon mal so ein. Ganz schöne Hausnummer, weil ähm klar kann man sich alles angucken und auch irgendwie durchlesen. Mhm. Aber im Endeffekt muss man's selber mal ausprobieren und verschiedene Stoffe nähen, dass man da so einen, Gefühl dafür bekommen, wie benutze ich das Gerät eigentlich, ja? Mhm. Ähm klar äh ich habe mir natürlich auch etliche YouTube-Videos angeguckt, Äh also äh ich habe jetzt noch Trauma Mehreres davon. Das ist ein Schmerz, ne? Ja. Äh es ist ein Schmerz. Also das sind halt wirklich welche ähm ich kann's ja mal kurz vormachen. Das geht dann so hi! Hier ist die bla bla bla. Zeige ich euch 3D nehmen. Also und dann sind dann irgendwelche Mädels äh komplett rosa angezogen mit Zöpfen und hin und her. Also, äh total Stereotyp und Klischeemäßig, ne. Die bedienen doch was, also okay. Also klar, es gibt für alles, Leute, die sich das anschauen, hin und her, aber ein Mann möchte das vielleicht nicht so sehen, sagen wir es mal so. Okay. Äh ja ich weiß nicht wie es am besten erklären will. Also mir ging's ja rein um den Inhalt. Mhm. Mhm. Das Videos ähm wenn man das dann so ein bisschen ausblendet, Äh man kann dir vorspulen. Auf jeden Fall. Genau. Genau, kommt man dann schon zu seinem Ziel irgendwie eine Tasche näht oder irgendeine Naht. Kappnathnähte näht, also die zeigen das wie's geht und nähen dann halt irgendwelche Sachen und so habe ich mir dann halt dieses 3D nähen, die halt für Kinder so Plüschwürfel oder Dreiecke oder Kinderspielzeug. Es ist ja im Endeffekt nichts anderes wie eine. Eine eine Fahrradtasche in einer geometrischen Form, ne? Mhm. Genau, richtig. Als Hektiker kann man sich was vorstellen, genau. Mhm. Genau und wenn ein drei, vier Mal der Reißverschluss weggerutscht ist beim Nähen, nicht weiß, wie das irgendwie funktioniert, dann muss man sich halt mal so ein Video angucken. Zeigen, dass man ein Reißverschluss auch so einnehmen kann, dass, der Nähfuß nicht abhaut oder der Stoff oder beides? Da gibt's doch Reißverschlüsse zum speziellen Fuß, habe ich gesehen, ne? Man sollte ja nicht einen normalen Schlitten nehmen. Es gibt einen speziellen Nähfuß für Reißverschlüsse, habe ich gesehen. Also ja. Ja, diese Spiränzchen habe ich am Anfang auch gemacht. Ja. Also ich habe auch bei der Schwiegermutter ihrer Maschine etliche Nähfüße dabei gehabt. Ja. Aber ich bin jetzt schon so weit, dass ich immer den Standard, Aufsatz, da sind Nähfuß drauf habe und ich habe rausgefunden, dass man die Nadel verstellen kann. Nach links oder rechts. Also normalerweise neben meiner Mitte mit der Nadel von diesem Nähfuß und ja das geht ja hoch, hoch runter. Man kann den Nähfuß aber versetzen, dass der, kann dann entweder ganz links außen oder ganz rechts außen nähen. Aha. Also man hat ja so einen ovalen Schlitz. Ja. Durch wenn er jetzt Zickzack näht, bewegt er sich ja auch in dem Fuß hin und her. Okay, ja. Genau. Man kann ja die Nadel auch als Linksanschlag oder Rechtsanschlag führen. Ach so, dann dann hat dann ist so die die pendelt dann so ein bisschen versetzt. Okay. Aha. Also man näht entweder in der Mitte, da wo der Stress so eine so eine Markierung, wo die ja. Der Mann versetzt sie halt ums, eins, zwo, drei, vier Millimeter nach links oder nach rechts und nähe dann halt an der äh links oder rechts. Gehen der Stoff bewegt sich immer links, rechts habe ich habe ich gedacht, wenn wenn ich so ein Zickzack muss da drauf haben, dass der Stoff immer so geht, aber im Grunde der Stoff geht immer grad durch aber die Nadel geht immer so bewegt sich immer links, rechts so bisschen. Ah, sie ist ausgeleert, okay? Weil der Stoff, der ist ja unten dran so ein Transmonteur, das ist so ein Greifer, der zieht sich den Stoff immer rein. Mhm. Bisschen mit. Ja. Genau, du musst dir nicht selber durchdrücken, der wird ja durchgezogen und du musst immer nur mit der Hand so drauf achten, dass er nicht wellt und nicht auf einmal äh links zieht auf einmal, ne und die beiden schönen, glatten Stoffe, nicht durchrutschen, ne? Ja genau. Okay. Also paar Videos habe ich mir auch angeschaut, deswegen hat das ah okay. Zu wenn ich mir das selber antue, ja. Besonders glitschig ist, kann man das ja auch mit Kreppband fixieren oder jetzt zum Beispiel bei dem Primer Loft, damit sich das nicht in dem in dem Nähfuß verheddert, Mhm. Habe ich dann über Zeitungspapier drüber genäht. Mhm. Und habe das dann später wieder entfernt, Zeitung kannst du aber ritsch wieder abreißen. Und so konnte ich über den Isolationsstoff drübernähen ohne den im Nähfuß hängen zu haben, genau. Ah okay. Aha. Und und da gibt es ja auch was, war ich auch sehr blauäugig. Denk so, ja, bei dem satten Faden, ne? So, dann ne, dann guckt euch den Faden durch, der genäht wird, ne? Nein, nicht nicht der Faden. Einfahrten, ne? Er kommt ja nicht der, sondern einfahren nachher durch, den den du genau für den Stoff auswählst, für den Einsatzzweck auswählst und was der für für einen Zweck erfüllen soll, dieser Pfad, ne. Da gibt's ja nicht nur da gibt's wirklich nicht nur den Faden, oder? Bei der Outdoor-Ausrüstung äh nimmt man halt irgendeinen Polyesterfaden stabil. Mhm. Da kann man so gut wie alles mit nähen. Man hat ja jetzt keine, Bei Kleidung nimmt man ja Baumwollfaden, dass das dass man die Nähte nicht merkt, Tasche hat, ist es ja relativ egal. Mhm. Bei den Naht merkt's oder nicht, man trägt's ja nicht auf der Haut oder so was genau. Ähm, Klar, äh man müsste halt immer bei der Nadel anfangen. Entweder lädt man mit einer Standardnadel und mhm. Bei so ganz ganz feinen Stoffen gibt es so Mikro-Tex-Nadeln. Die machen halt kleine Löcher. Mhm. Die piksen rein, machen ein kleines Loch und wenn die wieder rausgehen, ist das Loch kleiner wie mit einer Größe äh mit einer Standardnadel. Spezielle Nadelform. Die kleine Löcher macht. Bei feinen Stoffen dann schon zu empfehlen, ne? Mhm. Und wenn man das jetzt alles ein bisschen wasserdichter haben will, gibt's auch so Hybrid-Fäden. Mischung aus Kunststoff und Baumwolle. Genau. Das heißt, wenn ich jetzt äh was damit genäht habe. Dann kann der Faden, wenn der Wasser aufnimmt, quillt die Baumwolle auf, wie bei diesen alten, mittelalter Zelten, Auch die Baumwolle auf und genau und das Loch ist das und das Nahtloch ist dann dicht und kein Wasser kann durchdringen, genau. Genau. Und kann das ja. Hm? Kann da kein Wasser reintransportieren, weil es äh weil es aufgrund der der Kunstphase halt drin kein Wasser transportiert. Genau. Man könnte von innen, Ich habe alle meine Taschen von innen noch mit so äh7 Grip bestrichen. Das ist so ein Nahtdichtungsmittel. Das trägt man von innen. Äh auf die Taschen auf und lässt das 24 Stunden trocknen, dann ist das komplett dicht. Also wenn man die Naht genäht hat, dann ziehen wir drauf. Genau. Okay. Ist das so flüssig oder ist das wie so ein Brittstift oder ein U-Stift oder ist, ich kann mir das vorstellen? Ja da gibt's da gibt's zwei verschiedene. Das eine ist so ein bisschen. Ja, so wie im Kleber oder silikonartig. Mhm. Das streicht man innen drauf und dann gibt es noch welche, das ist für Zelte, Das ist so bisschen dünnflüssiger und das hat so einen kleinen Schwamm, da kann man über die Nähte dann drüber fahren. Mhm. Okay. Das das dickflüssigere hat so einen kleinen Besen vorne dran. Ist halt schweineteuer das Zeug, aber äh, Ich kenne eigentlich nichts, was besser funktioniert, wie das sieben Crip heißt das kann man jetzt zum Beispiel auch nehmen für wenn man jetzt Gurte hat, Da waren so zwei drei Tropfen oder sage ich mal so ein, kleine Linie auf den Gurken mit diesen sieben Kryptostreichen. Mhm. Dann sind die Gurte rutschfest. Mhm. Dass das äh zu so einer klebrigen Oberfläche aus und da kann man mhm. So Gurte äh rutschfest machen. Zum Beispiel ja. Ist das denn das, was man so eine Innenseite von Zelten manchmal so sehen kann? Metzger und jetzt auch so ein bisschen spiegelt, bisschen Schimmertoast, was so ein bisschen klebrig ist in den Fingern drankommst, okay? Ja, okay. Und das nutzt du auch für deine Radtaschen, um und dann um die Nähte nochmal ein bisschen dichter zu kriegen. Genau. Die werden von innen bestreichelt. Hier so alles, was durchnäht worden ist, was man innen sieht, bestreiche ich komplett mit Ziegenkrip. Ja. Mhm. Ja. Okay. Was habe ich noch zu beachten? Jetzt haben wir die Nähmaschine, Nadel, wissen wir auch. Gibt verschiedene Durchmesser und verschiedene Löcher auch zu machen. Die Nadel kann wandern. Wir haben, Stoff haben wir im Vorfeld schon besprochen. Die, Negane, Nefaden gibt es eine Hülle von Auswahlmöglichkeiten für Anwendungszwecke, ne. Es gibt starre, flexible, man kann bei bei gewissen Flexibilstoffen kann man nur flexible äh Garnelen nähen, äh das habe ich mal gelernt bei beim bei meinen äh äh bei meinen äh italienischen Näher hier unten im Haus. Wenn wenn ich meine Bipshort wieder äh äh zur Hälfte aufm Asphalt gelassen habe nach dem Sturz oder so was, habe ich die schon mal hingebracht zum Italiener See. Kannst du das nähen Sie ist ja keine Probleme. Ich habe spezielle Kahn und dann mache ich mit flexibel wieder bei und da ist ja keine Probleme. Es ging, kann selbst den Bipshot wieder zusammen nehmen, die hier kennt man ja so hoch flexibel, einen Licrashstoff, ne? Gibt's spezielle spezielle Garnefüren, um das wieder äh um das um das wieder zu zu befestigen. Da kann man auch nicht jeden Gefahren nehmen. Also es gibt für jeden Einsatzzweck, glaube ich, einen Faden. Ja und äh auch auch eine Naht, das hat man ja wenn man jetzt gerade näht mhm. Starre Naht, die kann sich ja nicht bewegen. Ach ja genau, natürlich jetzt Zickzack, nee. Ja. Habe ich ja eine kann der Faden sich ja in diesen zig in diesen Dreiecken bewegen. Mhm. Da kann man dann flexible Stoffe miteinander verbinden. Ich meine, jeder kennt das vom T-Shirt. Man braucht ja nur den Kragen mal ummachen. Dann ist das ja auch im Zickzack genäht, dass wenn. Verschiedene Belastungen draufkommen, der Stoff sich ändert. Genau. Mhm. Na okay. Stimmt. Ja äh muss man sich seine seine kleine Stücke mal bis anschauen, so die Hosen, welche Nähte, wie, wo Gesetz sind. Das sind ja nicht alles Ziernähte. Viele haben ja ihre Funktion viele Nähte, ne. Richtig für. Ja. Okay und es gibt flexibel und und feste Nähte. Das also ne Stoffart. Okay, das ham wir auch durch. Beispiel. Mhm. Es gibt ja auch so Nahtband, was man aufkleben kann. Da ist halt das Problem, man muss genau wissen, was man für einen Stoff hat, Was ist ein Nahtband? Ja, man kennt das ja von den Biwaksäcken oder Regenjacken. Das sind die Stellen, wo vernäht worden ist von innen mit so einem Art Klebeband, beklebt. Ach, ist so ein ach sag mal, Techniker gesprochen, zum Kantenschutz. Oder? Das ist Ruhe. Nee, nee, das ist dieses Umnäh-Band, was du meinst. Ah genau, das ist mein Gummiband, äh genau. Genau. Das nennt man Nahtband oder so was. Das wird so eine. Damit's schöner aussieht, ja Nee, ich meine jetzt eine nur zum Abdichten. Das ist wie Klebeband, der also das auf Stoff hält. Das kann man draufkleben und das wird manchmal per Hitze aktiviert und verbindet sich dann mit dem Stoff und wird wasserdicht. Da braucht man's von innen nicht einpinseln. Okay und. Das nutze ich dann, wenn ich zwei Stoffe zusammennähe und die beiden Stoffe sollten auch die sind schon wasserfest, die Naht soll wasserfest sein, dann nehme ich das Nahtband. Genau und das jeweiligen Stoffe entweder Silikonbeschichtet oder keine Ahnung, Das richtige Band auswählen, ja. Sachen gibt's. Was gibt's denn noch, wovon ich nichts gehört habe? Was gibt's denn noch alles? Was hast du noch alles als genutzt? Du hast aber einen Fallschirm genäht, habe ich gelesen. Für die Kiddies aus Stoffresten, aus Stoffresten, okay. Genau, so einen kleinen Fallschirm, wo man so eine Lego-Figur oder Playmobil-Figur dranhängen konnte, ja, Ich habe ja jetzt schon alles gelehnt, aber meine Frau hat das natürlich auch schon spitz bekommen. Ah der Bug, der kriegt das hin, Also durfte ich dann natürlich schon Kissenbezüge Sitzauflagen Weinboxüberzieher. Feinboxüberzieher, ja da möchte ich mich gern mal für anmelden. Verdammt, es gibt Disclaimer hier vorne. Schade. Du kennst ja die Fünf-Liter-Wass äh fünf Liter äh Weinkanister. Ja. Ja, sehe blöd aus. Die gibt's ja auch für ja, die gibt's ja auch für Apfelsaft. Sieht man unten so ein Zapfhahn raus. Genau. Und dann sind fünf Liter Rotwein drin. Lasst das nicht die Kinder spitz kriegen. Die wollen sich den ganzen Tag nur Apfelsaft trinken nachher. Na ja, bei uns stehen die nebeneinander, also ich habe ein Kanister mit Apfelsaft und ein Kanister mit Rotwein. Okay. Die kommen ja jetzt so nach, wann's so Rotwein. Holland, die Wald fährt. Äh genau, also da habe ich schon Filz. Dann äh noch die mit so einer Stoffschablone die Blume des Lebens draufgepinselt, damit's nicht, was es hier ist, ne. Pro Tag ein Glas Rotwein trinken. Das ist nicht schädlich, glaube ich. Interessant, okay. Hm, hast du noch was für Anfänger, wenn nur noch ein Tipp, noch ein Tipp für Anfänger, wenn du sagst, ho jetzt jetzt sind diese Leute angefixt. Die gucken sich jetzt den Link unten an, sehen jetzt welche, weil alleine, wenn man sich's wer, wer, wer so wie du oder wie viele von uns so äh, ich sage mal gepolt ist, der schaut sich die Stoffe an in diesem Online-Shop und da war ich schon sofort, boah, verdammt, da kann ich mir so tolle Sachen draus nähen, grade mal, Bikepacking Taschen boah da habe ich jetzt überhaupt alles jetzt, was ich mir vorstellen kann. Hast du da Tipps für Anfänger, wo du sagst so was hast du falsch gemacht? Wovon sollten andere profitieren? Auf jeden Fall. Also ich könnte wir könnten ja mal mit dem Schwierigkeitsgrad anfangen. Also. Ich würde mit einem Packsack mal anfangen. Also man äh da braucht man jetzt. Da kann man eckige oder runde Packsäcke nähen und dann äh das ist jetzt vom Schwierigkeitsgrad nicht so hoch. Die Stoffe sind günstig und da könnte man sich mal ein paar Packsäcke nähen und da mal das Handling mit den Stoffen üben. Mhm. Als nächstes äh sage ich jetzt mal vom Level her, könnte man mit einem Biwaksack anfangen. Mhm. Wenn man jetzt nicht unbedingt Mückenschutz und Reis also einen Mückenschutz mit rein haben möchte. Okay. Wird's auch nicht ganz so schwierig, weil man muss dann nur geradeaus nähen. Mhm. Da kann man sich schon mal äh. Ja also das ist jetzt nicht wirklich schwierig. Da muss man nur geradeaus und überlegen, was ist oben, was ist unten. Wie äh wende ich das alles und da lernt man dann auch mal einen Reißverschluss einzunähen und so, das ist, für Anfänger gut zum Starten, ja. Okay. Also Packsack, Biwaksack, einen Tart nähen, ist auch relativ einfach. Sogenannten Tapis ist ja nur ein Überwurf, das ist einfach nur rechteckig, ne. Rechteckig, genau. Magnet da halt die Kanten um und mhm. Verstärkungen rein und die Bänder mhm. Hat man auch das erste Mal dann äh mit Bändern zu tun. Mehr, und lernt, wie man ein Band festnäht oder mhm. Genau, das wäre so das Nächste, was ich machen würde oder Taschen, Kissenbezöger, einfach nur, dass man viele Sachen hat, wo man erst mal gerade näht und lernt, wie stoppe ich das Gerät vorwärts, rückwärts, die tue ich so einen Faden vernähen, dass er nicht mehr aufdröselt. Da nehmt man halt mal vor kurz vorwärts, kurz rückwärts, da bleibt der Faden fest. Schneide ich wie ab, äh wie da kommt man dann schon in Übung, wenn man so Sachen macht, ja? Mhm. Okay. Genau. Größte Fehler die ich begangen hab also wie soll ich denn das am besten erklären? Also ich versuche mir immer bei jedem Projekt, selbst zu einer Challenge draus zu machen. Mhm. Ähm zum Beispiel habe ich beim letzten Projekt dann das erste Mal angefangen mit sichtbaren Nähten. Also ich habe da einen grauen Stoff genommen mit einem, knallig roten Faden. Mhm. Ähm das mal genäht hat, ne. Genau, also da darfst dich halt nicht vernähen. Das war dann die Challenge. Ja. Bei meinem letzten Projekt äh ich wollte unbedingt rote Nähte äh. Genau, also da muss das halt alles schon passen, ne. Man sieht halt dann wirklich jeden Fehler, ja, Genau. Gibt es was wo du dann gescheitert bist oder wo du sagst, das mache ich nie mehr. Ja. Also ich habe da so drei Sachen, äh da fehlt mir einfach der der Nerv oder meine geistige Verfassung ist dafür nicht geschaffen. Mützen. Okay, bei Mützen sind generell auch rund, ne? Ist natürlich auch okay, ja. Ja, Mützen ähm da habe ich bestimmt. Fünf Stück weggeschmissen, aber weit, ne? Wahrscheinlich sehr weit, ne? Weit äh mit allen möglichen Schimpfwörtern. Äh ich glaube, jede Mütze hat seinen eigenen. Hier der Mütze, ja. Okay. Da gibt's ja zig äh verschiedene Variationen, wie man so eine Mütze lehnen kann und mhm. Jeder, die es aufgesetzt hat, war entweder zu eng oder hat irgendwie komisch abgestanden und okay. Muss ich mir erst dran rumgefummelt habe, umso schlimmer wurde es, ja. Okay. Äh genau, dann das äh. Zweitschlimmste, wer war dann äh die Jones ähm ober äh Lenkertasche. Mhm. Da musste ich dann diesen schweren, XPEX-Stoff irgendwie im Kreis einnähen. Mhm. Klar eine Nähmaschine näht geradeaus und nicht im Kreis und wenn man jetzt, Ein grades Teil mit einem runden Teil vernähen möchte, Ja, da muss man halt wissen, wohin mit dem Stoff und wie falte ich den, dass er spätestens später dann nicht so verkrumpelt aussieht dann die ganzen okay, also gewisse Fingerfettigkeit, ja. Das hat keinen Spaß gemacht. Also ich sage jetzt mal, Bei den geometrischen Formen bleibe ich dann ja doch eher bei geradeaus nähen. Also rund ist nicht so mein Ding. Okay, also Würfel, Quader, Dreiecke, äh aber keine Zylinder, Live. Keine Linda, keine Wellen, keine Löwen okay. Das. Genau und äh was sehr ambitioniert war, war damals diese Primer Loft Weste. Also da, Also die habe ich mehrmals weit geschmissen und äh. Sehr oft viel geflucht als dieses der Stoff war jetzt so was von leicht. Dann noch diese Isolierung dazwischen und das alles noch abzusteppen und wieder zusammenzunähen. Also das war empfehle ich keinen, also Finger komplett von Klamotten weg, konzentriere mich auf Ausrüstungsgegenstände wie Küchentaschen, äh, Auch Körper sind ja so zylinderische Formen und da was drumrum zu nähen, ne? So Jacken oder Hosen stelle ich mir. Mein Gedanken stelle ich mir das schwieriger vor als eine also Tasche fürs Rad, was. Format, Dreiecke, Rechtecke, überall Eckenhardt als in um den Körper drumherum zu nähen. Da stelle ich mir schon eine besondere Challenge vor, ja. Es war auch schwierig, da das eigene Maß zu nehmen. Ich habe dann so eine zwei, drei Wespen von mir genommen. Mhm. Habe daraus die Maße abgeleitet. Stimmt, hat er schon was, war keine Dauer abmessen, ne? Ja genau, aber theoretisch. Theoretisch, ja. Manche Sachen sind halt auch bissel flexibel oder sind flexible Teile mit eingenäht oder äh Stoffstücke, die irgendwo Lasten vom Körper wegnehmen sollen. Mhm. Also das war schon boah also muss ich nicht nochmal haben, auf gar keinen Fall. Also okay. Keine keine Klamotten. Runden Sachen. Okay. Und äh ja. Wir bleiben bei und Bibis und Zelten. Und Werkzeugrollen, die sind ja auch auch auch recht eckig, wenn ihr zusammengerollt. Äh genau. Küchentaschen, damit man alles zur Übersicht hat oder sowas, ja. Ja, auch auch also grad so was, ne, gerade wenn man so äh so äh ich sage mal. Gerne Ordnung hält, dann sitze und äh ich liebe ja Taschen. Ich ich habe so was ja immer meine Mutter damals nähen konnte noch äh nähen lassen, so was. Es gibt so kleine Taschen, die ich über in den in so kleine Taschen mit einem Reißverschluss, wo ich hier, wo ich mein Feuerzeug und mein Kaffeepulver drin habe, eine Tasche, wo ich mein Geld drin habe, eine Tasche, wo ich meine Fahrkarten drin habe, überall so ein bisschen verteilt die Taschen. Ja ich seh schon ich glaub ich muss das selber noch in die Hand nehmen. Na ich bin halt zu faul zum Suchen. Ich mag das alles. Ja. Es muss alles seinen Platz sammeln. Ansonsten bist du verloren. Das also wenn du zu Hause zuhause ist doch schon schlimm genug, aber wenn du unterwegs bist, wenn das schon nichts findest in den vier Taschen, dann bist du verloren, im Dunkeln draußen im Zelt, nee. Da muss alles sein Platz haben. Nach so einem Overnighter, also oh. Da gibt's ja wirklich welche, die also da daheim das ganze Zeug einpacken Genau. Der meistens schon ganz gut, weil man bissel mehr Zeit nimmt und wo du was hin und hin und her, dann ist das alles am Rad, Mhm. Ich fahre irgendwo hin, lade ab, schlafe und dann sollte das alles wieder da dran und damit ich weiterfahren kann. Genau. Stehst du bei Sonnenaufgang auf, trinkst deinen Kaffee und, Nicht mehr, wie du dies alles da überhaupt oder wo du das alles drin hattest wie du das dran hattest und wer da keine Logik irgendwie hat oder in, Volles System. Ja. Oder oder ja. Genau, man muss einen Plan haben. Packplan, ja. Man muss einen Packplan haben im Kopf, ja. Ansonsten ich kann da ja unterwegs ja klar. Gedanken machen, wo packe ich denn jetzt die Heringe? Wo waren die Zeltheringe? Waren die da drin? Die hat da eine Tasche. Ach nee, da war die Jacke drin. Moment mal, da war mein Geschirr drinne. Manchmal da war meine meine Hosen drinnen, ja. Es geht nicht. Also das geht nicht. Man muss da Ordnung haben. Und es kann man mit diesem Taschen natürlich auch Copygrad, der Gedanke auch auch bestimmt für ich sage jetzt mal nicht so ordnungsdienende Menschen bestimmt mit Hilfsmitteln arbeiten, mit Farben arbeiten, ne, so die Taschen, die sollten natürlich außen nicht alle, nicht alle quietschbunt sein wie Harleykind-mäßig, aber so Taschen. Vorhin links habe ich alle alle gelben kleinen Taschen, die ich reinpacke. Vorne rechts habe ich grüne Taschen, die ich reinpacke. Hinten kommen die blauen Taschen rein, die ich alle fertig genäht habe, wo ich alles in Taschen reinpacke, Kann ich mit Farben arbeiten? Alle Farben passen zusammen, wie keine Klötzchen, ne? Das runde Klötzchen ist runde Loch. Ja, es waren ja viele beim Trekking auch, ne. Wanderrucksack, Ordnung halten wollen, Packbeutel in verschiedenen Farben. Richtig. Dass man sich da besser organisieren kann, ne. Großen, blauen Beutel kommen nach unten, die mittleren, leichten Beutel, die roten in die Mitte und und die ganz kleinen Beutelchen, die grauen oder so was, die kommen auch oben drauf. Schwerer ist auch unten leichtes nach oben, Genau. Mit Farben arbeiten. Ja, ich sage mal, äh ich kann da morgens keine zwei Stunden rumeiern, ne. Es gibt manche lieben das, ne. Ich kann das auch nicht. Also ich ich bin ja froh, wenn ich einen Kaffee hinkriege und mir noch Gedanken machen, was ich wohin packe. Nee, das muss intuitiv funktionieren. Und da sind Taschen echt hilfreich, so eine eine Küchentasche. Was hast du als als äh in der Küchentasche so drinne? Da ganzen Küchenutensilien, ne. Meiner kompletten Küchenutensilie mhm Kocher, Windschutz, ich kann ich kann's gern mal aufzählen. Ja klar. So eine Küchen so eine Küchentasche. Ja. Davon links nach rechts gehe ich jetzt mal äh mitm geistig Moment. Also da ist drin. Mhm. Ein Feuerzeug, ein Stückchen sparen zum Feuer anmachen. Ja. Von dann ein Feuerstein. Spirituskocher mit Windschutz, dann so ein Stück Eisen Topfreiniger. Ach ja ja genau da habe ich mir so ein Stückchen rausgemacht, weil da kann man die Töpfe sauber machen, braucht kein mhm. Dann so eine Pfeffer- und Salzmischung. Ein Hobo drin halt äh Feststoffe verbrennen kann. Genau. Dann. Stück Leder, das hatten wir ja das letzte Mal schon besprochen. Ja Leute, Leder war, da sind soll er keine Fabel haben, aber Leder ist enorm wichtig, wenn man mal abends ein Feuerchen machen da oder morgens ein Kaffee aufwärmt. Noch nie so viel verbrannte Hände und Finger von Leuten gesehen, die kein Leder mit dabei hatten. Ja, so. Genau. Ne, also große Kaffee machen, Lederhandschuhe oder Stück festes altes Leder, um was anzufassen, was aufm Feuer stand, ja. Weil die Tarntassen werden nicht nur da heiß, wo der Kaffee ist und sie werden auch überall heiß, auch am Griff. Genau, dann habe ich einen Gürtel drin. Mhm. Kleines kleines Stück Aluminiumrohr. Mhm. Feuer anpusten. Okay. Okay. So eine kleine Umrühre, so ein Pfannenwender, so einen kleinen, selbstgeschnitzten. Wenn man mal äh was in der Pfanne macht. Okay. Was wenden kann, ja. Dann habe ich so eine Schneidunterlage, da gibt's ja so flexible beim IKEA. Ja, habe ich gesehen. Ja, genau und die kann man sich ja auf Maß schneiden, dass die genau auf seine Tasche passt. Okay. Genau, dann habe ich so kleine Fächer noch gemacht für Brühe und Kaffee und Zuckersticks. Mhm. So, was haben wir noch da drin? Das war's eigentlich schon. Das hört sich schon echt groß an, ne? Da ist schon verdammt viel drin in der Tasche, ne? Das geht, also so, ausgestreckte Hand so groß ist sie und vier Zentimeter dick. Okay. So, sieht cool aus. Ich habe sie gerade vor mir, ja? Ja, sieht cool aus. Ach, so ein Pfannenwender, ja, ja, alles klar. Ja, ja, sehr schön. Ah und und eine kleine Innentasche hast du noch genäht für für äh für Suppenbeutel. Genau die Brühe, ja. Genau. Sehr Krüge kann ja immer das Leben retten. Ich sage jetzt mal, wenn man eine Brühe nimmt, unterwegs vielleicht ein paar Kräuter sammelt diese Brennnessel oder irgendwas mhm. Da kann man ja mit Couscous, Brennnessel, Kräuter, Pfeffer, Salz, die Brühe dazu. Es ist ein super Abendessen schon zusammen kochen. Ja, ja, das stimmt. Da ist auch genug Fettbissen drinne, damit das so ein bisschen was was hat, was hat, ja. Ja? Sieht schön aus. Also könnt euch auch nochmal anschauen, die Küchentasche von Sven. Sieht sehr schön aus. Kommt man eigentlich eigentlich auch jetzt ist ja feppy die Frage ein, die ich dich die ganze Zeit vergessen hatte die Frage, Es gibt hier überall, wenn man hier so so so dot yourself äh äh Projekte hat und Seiten hat. Ich kenne das von 3D-Druck oder sowas. Äh man erfindet das ja nicht neu. Gibt es eine Seite, wo man wo man, ich sage mal so Vorlagen runterladen kann, wenn man sagt äh oh das gefällt mir, das möchte ich gerne nachnähen. Das möchte ich mir auch selber bauen. Gibt es da nicht gibt's da bestimmt auch so etwas, wo man sich so, ich sage mal Muster runterladen kann, wo man äh was nachnähen kann, oder? Ja, das das ist eine gut, dass du die Frage stellst, also da ist Fragen und schau auch mal viele, ob ich irgendwelche Nähvorlagen hätte oder so was. Nähvorlagen heißen die, okay, ja. Genau, äh. Am besten man nimmt ein Stückchen Pappe, dünne Pamme, Mhm. Und schneidet sich das so schon mal, wie man's haben möchte. Mhm. Was auch gut ist, ist dieser Tetrapackstoff, also diese diese Pappe mit dieser Alubeschichtung, bei jedem Tetra Pak sind, die gibt's ja auch auf der Rolle gute Muster von machen, weil das recht recht dünn ist. Mhm. Und dann klebe ich mir das immer mit Tesafilmen zusammen, also mhm. Mache mir dann die linke Seite, die rechte Seite, oben, unten. Mhm. Klebe mir das Mit Tesafilm zusammen. Halt das mal ans Fahrrad. Deinem Gefühl zu führt zu bekommen, wie viel Volumen hat das äh gefällt mir das? Kann ich noch treten? Äh komme ich irgendwo dagegen oder so was und bappe das dann einfach mit Tesa bei mir erstmal ans Fahrrad. Mhm. Und wenn, Dass dann erfolgreich war sozusagen, schneide ich das halt einfach wieder auseinander. Mhm. Und neben das Muster und ich nehme dann halt mal einen Zentimeter Nahtzuschlag, einmal rundum. Und äh genau, nehmen die Pappvorlage und dann das komplette Maß plus einen Zentimeter. Mhm. Und dann kann man. Sich ratzfatz da so eine Vorlage auch selber machen ne und macht dann halt die linke Seite, rechte Seite, Oberteile dann da raus, genau. Das heißt so. Zu individuell, wie man ja auch Taschen näht, weil wenn man sie nähen muss, weil es ja keine keine Standardzug gibt, sind dort die Nähvorlagen. Das heißt, so so direkt, für wichtig jetzt fragen würde, oh super, die Rahmentasche von dir gefällt mir, Sven, gib mir doch mal eben die Nähvorlage, die die die du gemacht hast. Das wird bei mir ja nicht passen, ne, an das Ratten an und Rahmen wieder haben. Ich muss es ja eh wieder selber anpassen, ne? Man kann sich schon Fotos anschauen, das hast du ja auch gemacht, du du verwürfelst ja auch ziemlich viele Bilder rein, sehr schöne Bilder rein von dem was du genäht hast. Da kann man ja auch auch deine Nähvorlagen ja auch sehen, die du an die du erstellt hast. Daraus kann man ja ungefähr ableiten. Ah, so hatte sich das gedacht und so so habe ich schon mal für mich einen Anfang, wie ich mir da so eine Nähvorlage selber bauen kann, ne. Genau, das kam irgendwie so im Machen, also mhm. Erst hat man ja irgendwie die Bilder gepostet, damit einer sieht, ja äh Ich habe hier die Tasche gemacht und dann mhm. Haben immer halt immer mehr Rückfragen. Mhm. Und äh wenn man so am Nähen ist, kann man ja einfach das Handy nehmen und macht äh die verschiedenen Arbeitsvorgänge, die man durchführt, macht einfach von allen Mann ein Foto. So können das dann halt viel mehr Menschen nachvollziehen, hat er da eigentlich gemacht? Wie hat der wann wo den Stoff in welche Richtung gelebt, gelegt und festgenäht, So kann man dann wie in so einem bunten Bilderbuch das mal durchklicken äh, wie ist das eigentlich entstanden, wie sind die Arbeits äh Vorgänge so, ne? Ja. Das habe ich mir jetzt irgendwie schon so angewöhnt, weil äh ja da kamen so viele so viele Nachfragen und. Genau, da mache ich einfach die Fotos mit dazu und wie's funktioniert, genau. Ja da kann man jeden Arbeitsschritt so ein bisschen sehen, die du gemacht hast so, ja. Ja? Ich sage mal, das ist auch sehr länderspezifisch die ganze Geschichte. Ähm. Bei uns, ich weiß nicht jetzt, ob's am kapitalistischen System liegt oder sowas, in dem wir leben. Äh bei uns kann man ja alles kaufen. Das ist es, ja. Ja. Ich sage jetzt mal, wir haben wir sind viel auf der Arbeit und wir haben die finanziellen Mittel, um mhm. Die Sachen, die geil sind, einfach zu kaufen und wenn's die nicht zu kaufen gibt, äh äh haben wir halt auch das Geld, um zu sagen, ich lasse mir deine Spezialanfertigung machen. Mhm. Gibt ja genug Hersteller, die mhm, die Tasche auch so näher nähen wie ich das haben möchte, kann man sich ja entscheiden, nehme ich meine Lebenszeit oder die jemand andere äh von jemand anderen da muss ich den halt dann dafür bezahlen, dass sie das hat meistens bei einer Spezialanfertigung ziemlich teuer. Mhm. Wenn man jetzt in andere Länder geht, zum Beispiel wenn's bei den Amerikanern, da ist das selber machen, Ja äh viel mehr in in verbreitet und da gibt's auch etliche Webseiten. Wie, wo gezeigt wird, wie man irgendwelche Sachen herstellt. Also meistens, reicht es schon, wenn man jetzt bei Google den Ausrüstungsgegenstand, den man selber nähen will, eingibt, Jetzt beispielsweise Biwi und dann habe ich rausgefunden, ja ich äh bin jetzt so englisch, nicht so versiert, deswegen ähm habe ich mir das irgendwann mal aufgeschrieben. Also man muss dann, Ausrüstungsstand und dann hinten dran noch dazu, ähm Mai OG, also M, Y OG dazu eingeben. Das H soll äh ich glaube. Irgendwie so was heißen, genau. Irgendwie sowas richtig. Richtig. Das ist also dann Englisch. Ich bin ja Deutscher, ich habe ja keine Ahnung von Englisch, habe da äh ja man sucht sich das so zusammen und dann ah ja, ach das heißt das, man hat's dann am nächsten Tag schon wieder vergessen, aber man hat sich's aufgeschrieben, was man eingeben muss, damit man das auch wiederfindet. Genau und das andere Kürzel, was man äh zu dem Ausrüstungsgegenstand noch mit dazu äh schreiben kann, ist DIY do it yourself. Do it yourself, ja genau. Genau. Irgendwann mal gecheckt, dass ich das da ist schon peinlich, aber irgendwie äh ja das sind die Zauberwörter. Man hat eine Lösung gefunden, ja. Das sind die Zauberwörter für äh für die Schatzkammer, ja? Do-it-yourself. Dann äh öffnet sich ein Trichter und die ganze Welt steht einem offen mit irgendwelchen Ausrüstungsgegenständen und umso länger man sich damit beschäftigt, umso mehr Projekte äh mhm. Will man dann irgendwie machen. Heinz würde Werscht irgendwann mal verwirklichen, wenn die anderen Mensch Geld gesättigt bin mit den anderen Projekten. Äh da gibt's ja diesen Stoff, der heißt die die Neymar oder hm. Das ist so ein. Diese diese Fasern, die bei den schusssicheren Westen ah ja ja, okay. Mhm. Drin sind. Mhm. Und den gibt's halt mit so einer Kunststoffverbindung. Das ist mit einer der leichtesten Stoffe, den es so gibt. Mhm. Und äh die werden dann geklebt und genäht und da muss man aus der ja, Muss ich mich erst damit reinschaffen. Da kostet's sechsundvierzig Euro, der Quadratmeter. Ein Schnapper, ja. Na klar. Das heißt, wenn man da irgendwas äh darf man verkackt sagen, ja, ich glaube ja, ja, alles gut. Ultra leicht habe äh äh sich da zusammenbasteln will, Braucht man ja ein paar Quadratmeter und wenn das dann nicht funktioniert, dann sind schnell mal 200 Euro an. Materialkosten im Eimer, das ist schon eine Herausforderung. Ich glaube, ich werde da mal mit so, Ja, ich wollte einmal zum Wasser also ultraleichten Packsack oder Rucksack mal anfangen, Man hat ja immer Müll beim Overnightern, dass man da vielleicht so mhm. Eine Mülltüte mit ja, Müllbeutel hier so einen Müllbeutel, so ein leichten zusammenbaut oder mhm. Äh für Klamotten, die. Höhere Wertigkeit haben und auf gar keinen Fall das werden sollen, dass man da so einen ultraleichten Packsack nochmal. Taschen drin oder um ein nasses Zelt einzupacken, nochmal eine extra Verpackung, die jetzt halt kein unnötiges Gewicht hat, irgend so was in der Art werde ich mit dem Stoff mal anstellen, muss ich mich erstmal reinarbeiten, ja. Den den klebt man halt, da gibt's halt so Klebeband und Transfer-Klebeband und, So ein anderes Material. Da muss man halt erst mal äh lernen, wie man das verarbeitet. Aber das. Kriegt man ja schon auch irgendwann hin, ne? Kann ich mir vorstellen. Yay. Ja da sind wir schon mal durch für's Erste, ne? Ich glaube jetzt haben wir den ersten mal den höheren genug Inspiration gegeben. Die, die sich noch nicht Gedanken gemacht haben oder schon Gedanken gemacht haben, die rennen jetzt los äh zu ihren Nähmaschinen kaufen sich eine oder zu denen aus ihrer Familie vielleicht und okkopieren die jetzt und sagen komm, geh weg, ich baue meine ich ich bin jetzt mein Selbermacher, Also macht ruhig, Macht ruhig in einer in irgendeinen Entschuldigung, wenn irgendein irgendein irgendeiner in der Familie hat, immer eine Nähmaschine. Natürlich. Ja, also es gibt immer irgendeine Frau, die, sich mal da irgendwie Kinderklamotten nähen wollte oder, Vorhänge umnähen, irgendwo gibt's immer eine Nähmaschine und man kann ja erstmal eine. Benutzen die da ist, sich da reinschaffen und wenn einem das liegt und man kommt damit klar, kann man ja immer noch Geld investieren. Genau und und uns beginnen die erste Frage, was ist die beste Nähmaschine, um zu beginnen? Erstmal die, die da ist. Genau. Das ist die Beste und wenn die nicht ausreicht, dann kann man sich Gedanken machen, wie muss ich mich erweitern. Aber erst mal erst mal vertraut machen wie nicht, ist das was für mich? Habe ich da vielleicht sogar Spaß dran? Habe ich überhaupt das Talent dazu? Das überhaupt, ohne meine Finger selber zusammenzunähen äh und nachher nicht mehr rauszukommen aus der Maschine, ne. Also soll's ja auch so Spezialisten geben, also ne, erstmal mit der Nähmaschine anfangen, die ich im, Zugriff habe und dann sich Gedanken machen, okay, das ist was für mich, ich will weiterkommen, ich will Bikepacking Tasche nähen, da bräuchte ich ein bisschen härtere Maschine, die ein bisschen stärkeren Motor hat, dann kann ich mich ja mal daran wagen und sagen okay ich investiere mal, aber ehrlich, die beste Maschine für Anfänger ist die, die da ist, ne. Richtig und wenn man seine eigene Lebenszeit nicht mit einrechnet, kann man schon kostengünstig äh relativ einzigartige Ausrüstungsgegenstände äh zaubern, ne. Genau. Also hm. Sack also mit wenn ich jetzt die mir einen nähen lassen würde mit den verwendeten Materialien, wäre locker bei 250 Euro. Ja. Und wenn man das jetzt selber macht, äh bezahlt man dann Material, kosten sechzig, 70 Euro. Ja und Nerven, ne? Äh ja, aber man macht das ja gerne und man hat halt etwas. Das ist High End, also die die man kaufen kann, sind ja teilweise bei zum Beispiel bei extremen Textil dieselben Stoffe die jetzt rosenfirmen wie Mammut äh, Schöffel, Waude auch benutzen, dürfen sie halt nur nicht so nennen. Das ist die sagen dann halt, das ist der Stoff, mit denen den Eigenschaften, große Firmen nutzen den auch. Dann weiß man schon ganz genau, äh wenn man ein bisschen rumklickt auf den ganzen Herstellerseiten, die kaufen ja die Stoffe auch irgendwo ein und gehen da eine Jacke oder irgendwas von, keine Ahnung, ne und äh, Die Eigenschaften sind ja dieselben ähm ja. Quantum Prostoff ist ein Quantum Prostoff. Ob der jetzt von kommt, Mammut oder weiß der Teufel, wem? Es ist halt der Stoff mit den Eigenschaften und, Einfach einkauft hat man die Stoffe mit denen die Hersteller werden, aber man verarbeitet es halt einfach selber und spart dann schon einiges an Geld, ja. Mhm. Äh der Mut Klamotten zu nähen. Ist schon schwierig, da hat verschiedene Körpergrößen, Schnitte, das ist schon mal äh noch mal ein eigenes Level, glaube ich, Man sich das antun möchte, Ich sage mal, es gibt da allein schon die Kleidergrößen und dann Slim-Fit, Regilär-Fit, was es was äh was es da alles gibt. Mhm. Äh da irgendwie das Passende auf seinen Körper zu schneidern, Also das werde ich mir nicht antun, ganz sicher nicht. Nee. Nee. Ich ich denke so an Schlafsack selber nähen. Ja. Oder äh ein Quilt. Ja, stimmt, natürlich, stimmt. Interessant. Also da da ist es aber wichtig, dass du erst steppst und dann außen zusammennähst. Ne? Also, Ober und Unterseite ja. Bei der Unterseite nimmst du eine, die sehr atmungsaktiv dass dein vom Körperauftreten das, die Feuchtigkeit durch die Isolierung durch kann. Mhm. Und dann obendrauf nimmst du auch einen, der atmungsaktiv ist und bisschen wasserabweisend und schmutzabweisend. Mhm. Dann hast du ja wie so ein Sandwich, Mhm. Unten Stoff, Isolierung, oben den Stoff. Den tust du dann erstmal steppen halt im Karo oder Rauten vorm Streifen, was halt du möchtest. Und lest dann erst außen zusammen. Stippst, verschiebt sich ja der Stoff ein bisschen. Und so kommst du dann äh nicht mehr da raus am Ende, wo du möchtest. Ah okay, verstehe. Okay. Also ja. Und da muss man auch halt mitberechnen, dass du, wenn der der der Schlafsack, du legst dich ja rein Mhm. Und äh da ist ja der der Durchmesser deines Körpers ist ja innen kleiner wie außen. Mhm. Der äußere Stoff muss länger sein wie der innere. Mhm. Sonst kriegst du ja keine Rundung hin. Richtig. Ja, ja. Außen gespannt oder innenfaltig? Äh genau. Da gibt's aber auch so Formen und Tabellen, also wenn man sich da ein bisschen reinklickt, da findet man eigentlich für alles eine Lösung und auch irgendeinen, der es schon mal gemacht hat. Äh da da gibt's die kuriosesten Sachen, wie Leute, die mit einem Staubsauger. Erst haben sie die Daunen abgewogen, also Daunen pro Kammer. Mhm. Haben die dann mit dem Staubsauger eingesaugt, dann umgeschaltet und dann wieder ausgeblasen und dann die Kammern mit befüllt. Okay. Das würde ich nicht machen. Also äh verarbeiten ist noch auch noch mal ganz großes Level. Äh okay. Also ich würde so Primer Loft nehmen. Das lässt sich auch gut komprimieren und wärmt auch noch, wenn's relativ feucht ist. Mhm. Kann man so als Mathe einfach dazwischen legen und festnähen, dass es nicht so kompliziert wie Daune. Also Daune, da muss man schon überlegen, wie wiege ich das ab. Weil man hat ja dann äh ein paar Gramm pro Kammer. Die muss man ja dann auf den kompletten Schlafsack verteilen, also pro Steppung sozusagen. Das ist ein bisschen komplizierter, ne. Oh je, okay. Ja. Wir haben noch anrufen, ja. Wir wir haben Material für in einem Jahr für die Pro Folge, wenn wenn die ersten Hörer gesagt haben, so und jetzt wie geht's jetzt weiter? Ich habe eine Nähmaschine, ich habe jetzt mal eine, habe jetzt meinen Jutebeutel genäht. Ich habe jetzt eine eine Weinüberzug genäht. Jetzt will ich, mehr wissen. Ich glaube, dann bist du soweit, dann kannst du den äh Zuhörern pro Tipps geben, oder? Äh genau, also man kann man kann mich auch schreiben, wenn da irgendwelche Fragen sind, wo man überhaupt nicht weiterkommt oder wir haben jetzt äh also da ist jetzt auch eine Facebook-Gruppe, dieses Fahrradtaschen-Selbermacher Rinne nennen. Genau. Wie man heutzutage sagt, genau. Genau. Da sind alle Sachen, die ich bis jetzt genäht habe, auch drin mit, Materialangaben tollen Fotos als Bilderbuch, dass man irgendwie weiterkommt und das sind auch viele Fragen schon beantwortet. Die gängigsten und den Rest haben wir heute geklärt hier. Auf jeden Fall. Haben wir auf jeden Fall. Also schaut da nach, da findet ihr uns alle drinne, Sven sowieso und ist auch hier verlinkt, da bewerben, mitzumachen in diese Gruppe und ja, traut euch einfach mal. Euch mal euch mal daran und äh wie gesagt, fangt klein an und wenn's keinen Spaß macht, habt, gebt nicht zu viel Geld aus, aber äh es kann Spaß machen, glaube ich. Ich sehe sehr viel Spaß in den Projekten, die auch die auch du veröffentlicht hast und die andere auch veröffentlicht haben. Ich sehe da sehr viel Spaß drinne. Auf jeden Fall. Vielen Dank für den für den äh wunderschönen Näh-Podcast. Hat mir auch Spaß gemacht. Ich habe ich habe viel gelernt und äh, Hätte ich mehr Zeit, würde ich, würde ich gleich mal rüberrennen zu meiner Mutter und dabei die Nähmaschine auch kopieren, aber ich glaube, ich kann mich so grad noch zurückhalten. Aber nicht mehr lange, glaube ich, nicht mehr lange. Ich sage mal bei Ausrüstung können wir uns doch alle äh wochenlang unterhalten. Ich sage immer nur ultraleicht und Titan doch alle. Oh komm hör auf, oh oh Glaubensfragen ja. Wir das schon hören, da dann greifen wir zu und da ist euch sofort der Kaufweg der Kaufreflex da und äh Shot Up and Take my Money, ne. Genau. Hat mal Spaß gemacht mit dir. War echt lustig. War sehr schön. Ja. Also, traut euch. Vielen Dank. Hört der Podcast nochmal an, schaut euch die Links hier in den Shownotes nochmal an, wo ihr Näheres findet. Sucht das Internet, es ist alles voll von guckt euch die schönen Videos an mit mit den netten äh Moderatoren in pink und mit mit kleinen äh in den Haaren, die euch beibringen. Wozu näht ihr jetzt die kleine Naht von links rechts. Es wird lustig. Es ist ein Spaß und wenn nicht, dann schaut euch die handfesten Videos von Sven mal an. Der wird bestimmt auch YouTuber und macht auch noch YouTube-Videos, der Sven. Dass der dass der PC kaputt geht. Darum machst du Audio-Podcast, ich verstehe die schon. Ne, also die die meisten sagen ja, ich ich könnte jetzt nett sein, Sven, du hast ein richtiges Radiogesicht. Der muss wirken jetzt. Der muss jetzt wirken. Das weiß nicht sorry, das weiß ich nicht von mir. Nein, sowas. Ich gemeint. Also es war nett, einen schönen Abend noch. Euch auch liebe Zuhörer. Vielen Dank fürs Einschalten. Und äh stellt Fragen auch Leserbriefe hier unten einfach und unterm unten im Podcast. Klickt einfach auf äh Kommentar, Leserbrief, die erreichen, uns. Ich leite alle auch weiter. Alle Näh-Fragen gehen sofort an Sven, und alles weitere werde ich entsprechend auch weiter veranlassen und vielen Dank fürs Abonnieren, vielen Dank fürs Spenden und vielen Dank fürs Zuhören und Wiedereinschalten beim nächsten Mal hier beim Krefeld-Podcast. Danke dir Sven. Ja, danke dir. Schön schöne Zeit wünsche ich und äh viel Spaß beim Selbermachen. Genau, das das sind die besten letzten Worte. Kann ich nicht toppen. Tschau. Tschüss. So.

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