GP006 – Die Ultra- und Langdistanz (LIVE)

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Heute widmen wir uns der Ultra- und der Langdistanz. Was ist das überhaupt und wie bereitet man sich als Gravelbegeisterter Bikepacker auf so etwas mental und körperlich vor.
Leider ist die Aufnahme von technischen Problemen etwas in Mitleidenschaft gezogen worden und es gibt leider viele Echos und schlechte Tonqualität. Wir bitten dies zu entschuldigen. Der Fehler ist gefunden und die nächste Livesendung und Aufnahme werden wieder in bester Audioqualität geliefert.

3 Gedanken zu „GP006 – Die Ultra- und Langdistanz (LIVE)

  1. Lieber Pascal.
    Danke für deinen Podcast, die Arbeit und die Zeit daran. Ich habe es ernsthaft mit dieser Folge versucht, aber hören kann ich das nicht. Mir wäre lieber, so eine Folge fällt aus, wird wiederholt, da man euch nicht folgen kann. Auf weitere spannende Folgen ohne technische Sorgen.

    • Danke für deinen Kommentar und für das zuhören. Ja die Folge war keine technische Glanzleistung und ich habe mich auch schwer getan sie zu veröffentliche,
      Die nächsten Folgen werden technisch besser.Vesprochen

  2. Lieber Pascal, vielen Dank für den Podcast! Vielen Dank allen anderen das ihr eure Erfahrungen mit uns teilt. Es war wirklich sehr interessant und die Qualität empfand ich noch als erträglich. Der Beginn war schwierig, aber dann wurde es besser.
    Ich habe zwei Anmerkung. Zum einen zur Definition von Lang- und Ultradistanz und zur Motivation. Zur Definition: Warum Lang- und Ultradistanz an den Kilometern festmachen? Im Podcast habt ihr es ja auch erwähnt das es von mehreren Faktoren abhängt: Gravel, Asphalt, Höhenmeter, Wetter, mentale und körperliche Verfassung. Flache Kilometer auf Aspahlt mit Rückenwind und der Sonne im Gesicht sind was anderes als Höhenmeter mit grobschottigen Gravel und Hagel. Warum also die Bestimmung von Lang- und Ultradistanz nicht an einem Maßstab festmachen, welche die Faktoren erstmal außen vor lässt? Warum die Zeit in Bewegung als Maßstab anweden? Für mich wäre dann eine Langdistanz, wenn man z. B. 12 Stunden am Tag fährt. Eine Ultradistanz beginnt für mich, wenn man mindestens drei Tage im Folge 12 Stunden fährt. Somit schließt man zum einen die äußeren Faktoren aus (Höhenmeter, Wind, Oberfläche etc.) und respektiert die individuell physischen und mentalen Fähigkeiten.
    Ich persönlich definieren das so für mich, auch wenn ich mich nicht davon freisprechen kann gewissen Distanzen gerne mal zu meistern. Die vordefinierten 400, 600 und 1000 Km möchte ich sicher gerne mal bewältigen. Allerdings kommen die auch von alleine, wenn ich die Zeit in Bewegung als Maßstab nehme.

    Zur Motivation: Eure Meinungen stimme ich grundsätzlich zu, aber mir kommen (äußere) Faktoren etwas zu kurz. Ihr spricht vorwiegend von intrinischer Motivation und wie wichtig sie ist. Das ist sie auch ganz sicher so. Ohne diese sind solche langen Fahrten nicht zu bewältigen. Aber was ist äußeren Faktoren, wie Anerkennungs- und Subjektivierungsprozessen? Diese Prozesse sind ja schon feststellbar an dem Willen eine Defintion für Lang- und Ultradistanz geben zu wollen. Solche Definition dienen ja immer dazu sich auch selbst zu bestimmen und sich abzugrenzen. Damit wil ich nicht die Legitimität solcher Bestimmungsversuche in Frage stellen, sondern nur auf die damit einhergenden sozio-symbolischen Prozesse aufmerksam machen. Was ich sagen will ist, dass es bei der Motivation auch um äußere Faktoren, wie Anerkennung (wo auch immer) geht und eben auch um Einflussfaktoren aus der “Szene” (Events, Social Media etc.), welche die Selbstbstimmung als Lang- und Ultradistanz Fahrer*in mitgestalten. Diese äußeren Faktoren die einen zu Selbstbestimmung als Langdistanz- und Ultradistanz Fahrer*in präformieren, also die Motivation mitgestalten, werden häufig nur rudimentär angesprochen.
    Die zentrale Frage für mich ist, was ist die hochgejubelte Freiheit beim Bikepacking? Wo und wann finde ich sie? Damit verbunden ist die Frage nach der Selbstbestimmung, was ja eine Unabhängigkeit des bzw. der Einzelnen von jeder Art der Fremdbestimmung bezeichnet (was ja Bestimmungsversuche schon eingrenzen. Will ich ein/e Lamgdistanzfahrer*in sein muss ich gewisse Kilometer oder eine gewisse Zeit im Sattel sitzen). Also muss ich Selbstbestimmung erfahren um Freiheit beim Bikepacking zu erleben. Das mündet in der simplen erscheinenden Feststellung: Wir wollen so sein, wie wir sein wollen. Aber wenn man mal ehrlich ist können wir selten ausleben, wie wir sein möchten. Wie Ödön von Horvàth formuliert hat: “Ich bin eigentlich ganz anders, nur ich komme so selten dazu.”

    Soweit meine ersten ad hoc Gedanken und hoffe auf eine Diskussion :-). Ich freue mich auf euren zweiten Podcast. Hoffentlich finde ich bald die Zeit mir diesen anzuhören. Vielen Dank euch für die Anregungen.

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